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Die Dr. Becker Burg-Klinik gliedert sich in 4 verschiedene Abteilungen. In diesen werden unter Leitung oberärztlicher Teamleiter (Fachärztin für Innere Medizin / Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie) Ärzte und Psychologen zu einem Behandlungsteam zusammengefasst.
Die einzelnen Abteilungen haben verschiedene Schwerpunkte:
In der Abteilung 1 werden vorrangig Menschen mit unipolaren Depressionen, Schmerz- und Somatisierungsstörungen behandelt. Dazu gehören sowohl sämtliche Kopfschmerzsyndrome, als auch die anhaltende somatoforme Schmerzstörung.
In der Abteilung 2 werden insbesondere Menschen mit bipolaren affektiven Störungen und Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis betreut. Es besteht außerdem die Möglichkeit, leicht bis mäßiggradige hirnorganische Veränderungen im Rahmen verschiedener ZNS-Erkrankungen zu behandeln.
Während die beiden erstgenannten Abteilungen von den Fachärzten für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie geleitet werden, werden die Abteilungen 3 und 4 jeweils von einer internistischen Oberärztin/Oberarzt mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation geleitet. Dies bedeutet, dass eine internistisch ausgerichtete Psychosomatik klassische Psychosomatosen wie Colitis ulzerosa und Morbus Crohn betreut, als auch die schulmedizinisch korrekte Betreuung von sämtlichen internistischen Erkrankungen (wie z.B. Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie uvm.) gewährleistet.
Im Rahmen der Abteilung 3 findet sich der Schwerpunkt chronischer Tinnitus (mit Tinnitus Retraining, Noiser, Entspannungstherapie, Klang- und Hörtherapie, Stretchingmethoden, Psychoedukation uvm.) und Angststörungen.

In der Abteilung 4 werden sämtliche Formen von Ess- und Persönlichkeitsstörungen betreut. Je nach individueller Einschätzung und individuellen Bedürfnissen werden Anorexie, Bulimie, Adipositas und Persönlichkeitsstörungen, wie z.B. Borderline Persönlichkeitsstörungen in verschiedene psychoedukative, stressbewältigungs- oder interaktionelle Gruppen, wie tiefenpsychologisch fundierte oder analytische Gruppentherapie eingeordnet.
Aufgrund der fachbezogenen Qualifikationen werden durch die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen spezialisierte Angstbewältigungsprogramme (soziale Phobie / Angstbewältigung / Selbstsicherheitstraining), spezielle psychoedukative Seminare (Depression / Tinnitus / Schmerzbewältigung, Kopfschmerz uvm.) und verschiedene, methodenübergreifende Psychotherapiegruppen (analytisch, systemisch, verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch) angeboten.
Für Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) werden, angepasst an die begrenzte Zeit eines Rehabilitationsaufenthaltes, individuell angepasste Therapiebausteine einer Traumatherapie (DBT) angewandt.
Eine Genuss- und Achtsamkeitsgruppe runden diese Angebote ab.

Abteilungsübergreifend wird ein psychosomatisches Basisprogramm von jedem Patienten/Patientin absolviert, welches psychoedukativ, verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch orientiert ist. Es besteht aus den Bausteinen der ärztlichen Versorgung inkl. ergänzende Diagnostik, einer psychosomatischen Grundversorgung, Entspannungstherapie inklusive Meditation, Bewegungstherapie, therapeutischem Bogenschießen, Morgengymnastik, physiotherapeutischen Maßnahmen, kreativer Therapie, Gesundheitstherapie, Tanztherapie und Sozialtherapie. Das Basisprogramm ist geeignet für sämtliche Patienten und sämtliche Diagnosen ohne zusätzlich komplizierende Faktoren. Es wird in seinen Grundelementen sehr präzise an die Problemlagen des individuellen Falles angepasst, so dass infolge dieses Anpassungs – und Adaptationsprozesses auch für Erkrankungen wie MCS, CFS u.ä. oder sekundäre Suchterkrankungen (Medikamente / Nikotin) Behandlungsoptionen bestehen.
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