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Probleme mit der Wirbelsäule haben aufgrund unserer meist "rückenunfreundlichen" Lebensweise leider Hochkonjunktur - sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen. Folgende Symptome sind typisch für eine Wirbelsäulenerkrankung:
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Zunehmende Schmerzen in der Wirbelsäule (Ruhe-, Nacht- und Belastungsschmerz mit Ausstrahlung in die Arme und Beine),
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zunehmende Gefühlsstörungen,
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Einschränkung der Wirbelsäulenbeweglichkeit,
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Einschränkung der Belastbarkeit,
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Behinderung bei der Bewältigung der Aktivitäten des täglichen Lebens.
Seit längerer Zeit hatte ich über zunehmende Schmerzen im Lendenwirbelbereich beginnend mit morgendlichen Anlaufschwierigkeiten zu klagen. Bei Belastung nahmen die Schmerzen zu, nachts wachte ich durch sie häufig auf. Ich bemerkte eine zunehmende Schmerzausstrahlung in die Arme - die Bewältigung meines gewohnten Alltages wurde immer schwieriger, meine Bewegungsfreiheit immer geringer und schließlich wurde ich immer häufiger arbeitsunfähig. So entschloss ich mich endlich "Nägel mit Köpfen zu machen" und unterzog mich einer umfassenden orthopädischen Diagnostik.
Doch auch die ambulante orthopädische Therapie brachte mir keine anhaltende Besserung, so dass ich mich wegen immer wiederkehrender Arbeitsunfähigkeit und aus Angst um meinen Arbeitsplatz zu einer Wirbelsäulenoperation entschied. Die Operation liegt jetzt ca. 14 Tage zurück. Jetzt ist eine nachhaltige Rehabilitationsbehandlung erforderlich.
Jedes Therapieprogramm wird individuell nach dem persönlichen Krankheitsverlauf gestaltet. Wichtige Zielrichtungen sind:
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die Reduktion oder gar Ausschaltung eines vorhandenen Ruhe-, Bewegungs- oder Belastungsschmerzes,
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die Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit und der allgemeinen Mobilität,
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eine muskuläre Stabilisierung der Wirbelsäule,
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die Schulung rückengerechten Verhaltens im Alltag,
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die Verbesserung des Informationsstandes über die Krankheit und Unterstützung bei der Optimierung der Krankheitsbewältigung.
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Bei Bedarf erfolgt eine psychologische Mitbetreuung zur psychischen Stabilisierung, dazu kommen das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien und das Erarbeiten eines adäquaten Selbstübungsprogrammes.
Am Anreisetag findet das ärztliche Aufnahmegespräch mit der klinischen Untersuchung statt. Nach Erfassung der Ausgangssituation nach einem standardisierten Verfahren werden gemeinsam mit dem Patienten Therapieziele und Therapieformen, die zur Anwendung kommen sollen, abgestimmt. Der Behandlungsplan beinhaltet im allgemeinen täglich
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aktive Physiotherapie,
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Krankengymnastik oder Übungen im Bewegungsbecken,
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Fango für die Wirbelsäule bei Gefühlsstörungen,
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Elektrotherapie,
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medizinische Trainingstherapie zur Muskelkräftigung 3 x wöchentlich,
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Rückenschule,
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Arztvorträge,
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Ernährungsberatung,
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psychologische Mitbetreuung,
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Schmerzbewältigung,
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Entspannungsverfahren,
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Sozialberatung (bei Bedarf Beratung durch den Rentenversicherungsträger zur beruflichen Rehabilitation).
In der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ist die aktive Mitarbeit des Betroffenen elementar. So ist es zum Aufbau einer entsprechenden Motivation unumgänglich, den Prozess der Genesung für alle Beteiligten transparent zu gestalten. Wir erheben ständig eine Reihe wichtiger Parameter, um Therapiefortschritte festzustellen, Therapiepläne ggf. anzupassen und um ein bestmögliches Therapieergebnis gewährleisten zu können. Darüber tauschen wir uns im Behandlungsteam und im Gespräch mit dem Patienten laufend aus.
Wir analysieren und bewerten alle objektiven und subjektiven Kriterien. Dazu gehören vom Patienten einzuschätzende Daten zu z. B. Schmerzempfinden, Grad der Mobilität des Rückens, Bewältigung von Aktivitäten des täglichen Lebens und vom Arzt einzuschätzenden medizinischen Parametern. Dabei besitzen für uns die subjektiven Parameter einen höheren Stellenwert, da sie über den Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme wesentlich entscheiden.
Die Therapie der Osteoporose ist mit dem Ende der Rehabilitationsbehandlung an unserer Klinik noch nicht abgeschlossen, sondern erfordert weiteres persönliches Engagement.
Der Betroffene hat während des Aufenthaltes an unserer Klinik die Möglichkeit alle wichtigen Informationen zu erhalten, die notwendigen therapeutischen Techniken zu erlernen und auf persönliche Akzeptanz zu überprüfen, um danach gezielt weiterarbeiten zu können.
Der Patient erhält ein krankengymnastisches Übungsprogramm zur selbständigen Anwendung. Ein individuelles Trainingsgruppenprogramm wird vom Diplomsportlehrer in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arzt erarbeitet und dem Patienten mitgegeben. Adressen von heimatnahen Selbsthilfesport- und Trainingsgruppen werden zur Sicherung eines nachhaltigen Therapieerfolges gerne vermittelt. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Im Rahmen des Qualitätssicherungsverfahrens des VDR (Verband Deutscher Rentenversicherungsträger) wurde die orthopädische Abteilung der Heinrich Mann Klinik als beste Thüringens ausgezeichnet.
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