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Herzerkrankungen und ihre Auswirkungen auf die Psyche
z. B. Koronare Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz
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Herzkranke Menschen sind starken psychischen Belastungen ausgesetzt, denn eine Herzerkrankung bedeutet oftmals einen tiefgreifenden Einschnitt in das Leben des Betroffenen. Nach der Akutversorgung, wenn im ersten Schritt die lebensbedrohenden Folgen eines z. B. Herzinfarktes abgewendet werden konnten, sind die Patienten mit schwerwiegenden persönlichen Fragen konfrontiert: Werde ich wieder vollständig gesund? Kann ich meinen Alltag selbstständig bewältigen? Werde ich meinen Beruf wieder ausüben können? Oftmals sind depressive und angsterfüllte Verstimmungen nach einer Herzerkrankung zu beobachten, die sich negativ auf den Gesundungsprozess auswirken.
"Wichtig ist in diesen Fällen, dass das jeweilige Symptom im Gesamtzusammenhang gesehen und fächerübergreifend behandelt wird", erklärt Dr. Rainer Schubmann, Chefarzt der Abteilung Kardiologie der Klinik Möhnesee. Seit dem Jahr 2002 werden kardiologische Patienten mit Depressionen und Angsterkrankungen bzw. Depressive mit Herzkrankheiten in einem umfassenden Therapieprogramm in der Klinik behandelt.
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