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Behandlungsspektrum


Asthma bei Kindern und Jugendlichen

Symptome
Mein Krankheitsverlauf
Behandlungsprogramm
Musterbehandlungsplan                          
Wirksamkeit
Nachsorge

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Symptome

Typische Symptome bei Kindern und Jugendlichen sind:

  • Husten, Atemnot, z. B. bei Sport, Infekt, Allergenkontakt, Wetterwechsel, psychischen Belastungen
  • Brummen, Pfeifen, Griemen bei der Ausatmung
  • häufige Bronchitiden mit Verengung (Obstruktion) der Atemwege

"Mein" Krankheitsverlauf

Die Beschwerden beginnen meist mit nächtlichem Husten. Mit zwei Jahren hatte Sven seine erste spastische Bronchitis. Seitdem kommt es vor allem in den Herbst- und Wintermonaten zu Bronchitiden mit Pfeifen und Atemnot. Im letzten Jahr wurde er auf Allergien getestet, dort zeigte sich eine Allergie auf Hausstaubmilbe und Baumpollen. Seit diesem Jahr beobachten wir auch Beschwerden bis in den Mai wegen der Pollenallergie. Von Juni bis September ist es dann etwas besser. Anfangs hatten wir oft den Notarzt zuhause, trotz einer guten Inhalationstherapie würden wir gern mehr über die Erkrankung erfahren und sicherer werden.

Behandlungsprogramm

In der Aufnahmeuntersuchung wird vom behandelnden Arzt die Schwere des Asthma bronchiale aufgrund von hausärztlichen Unterlagen, der bisherigen Krankengeschichte und des Aufnahmebefundes eingeschätzt. Danach richtet sich die empfohlene Therapie, die mit Mutter/Vater und Kind z. B. hinsichtlich Wirkung und Nebenwirkungen ausführlich besprochen wird. Grundlage für die Einschätzung des Schweregrades und der Therapie sind die aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Asthma bronchiale der Deutschen Atemwegsliga e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie.

Mutter/Vater und Kind besuchen dann eine ausführliche Asthmaschulung (in Anlehnung an die Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e. V.). Kinder werden ab dem fünften Lebensjahr geschult. Neben weiterer Diagnostik wie Lungenfunktion, standardisierter Laufbelastungstest, Allergietests, erlernen die Kinder den Umgang mit einem Peak-Flow-Messgerät sowie das Führen eines Peak-Flow-Protokolls. Außerdem erlernen die Kinder atemerleichternde Stellungen und Sekrettransportübungen durch einen Physiotherapeuten.

Natürlich ist Sport als konditionsstärkender und immunstimulierender Faktor ein wichtiger Therapiebestandteil. Dabei lernen die Kinder auch die körperliche Belastung ihrer Erkrankung anzupassen und es wird ihnen die Angst vor dem Sport und entsprechenden Übungen in der Therapie genommen. Zweimal pro Woche oder auch bei Bedarf erfolgt ein ärztlicher Termin zur Kontrolle, Untersuchung und Beobachtung der Richtigkeit der Therapie.

Musterbehandlungsplan

Je nach individuellem Krankheitsprofil können die folgenden Therapien zum Einsatz kommen:

  • Aufnahme: Einschätzung des Schweregrades, Therapiebeginn
  • Erlernen von Peak-Flow-Meter und Inhalationstechnik bei der Kinderkrankenschwester
  • Diagnostik: Lungenfunktion, Allergietests, Laufbelastungstest, ggf. bronchiale Provokation
  • Asthmaschulung: Eltern und Kind
  • Sport, ggf. mit Peakflowkontrolle
  • Klimatherapie, Strandlauf
  • Ärztliche Kontrolluntersuchungen
  • Atemübungen/Sekrettransportübungen
  • Autogenes Training
  • Ggf. fachärztliche Konsile (Orthopäde, Dermatologe, Internist) bei Begleiterkrankungen

Wirksamkeit

Die Wirksamkeit der Therapie bei Asthma ist in unserem Programm folgendermaßen begründet: Zum einen die Verwendung von allgemein anerkannten Therapieschemata, weiterhin der Klima- und Milieuwechsel als auch die Aufklärung und Hilfestellungen, die im Rahmen einer standardisierten Schulung gegeben werden.

Nachsorge

Ein entscheidender Punkt des Therapieerfolgs ist das Klima vor Ort. Daher ist in der Regel eine Wiederholung der Rehabilitation nach zwei bis vier Jahren sinnvoll. Darüber hinaus empfehlen wir eine Nachschulung nach einem Jahr durch häusliche Schulungseinheiten. Bitte sprechen Sie uns darauf an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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