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Die Rhein-Sieg-Klinik hat zur Verbesserung der Qualität und der Wirtschaftlichkeit der Versorgung aller Schlaganfallpatienten Verträge mit der AOK Rheinland/Hamburg, der IKK Nordrhein und der Kaufmännischen Krankenkasse Köln geschlossen.
Ziel dieses integrierten Versorgungskonzeptes ist es, ohne Zeitverzug den akuten Schlaganfall zu erkennen, gegenwärtig akzeptierte Therapiekonzepte bei möglichst vielen Patienten umzusetzen und eine Nachsorge konsequent durchzuführen. Die Besonderheit liegt in der Vernetzung der medizinischen Versorgungssektoren. Es arbeiten die angeschlossenen Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen zum Wohle des Patienten Hand in Hand. Dabei sind die regionalen Gebiete Bonn/Rhein-Sieg, Köln und der Oberbergische Kreis abgedeckt.
Dies geschieht durch optimierte Schnittstellen, ein sektorenübergreifendes Dokumentationsverfahren mit Hilfe eines Schlaganfallpasses, eine stärkere Einbindung des Patienten in die Behandlung durch gezielte Aufklärung und Information, einen durch das jeweilige Krankenhaus geschulten Rettungsdienst und einen sog. Netz-Casemanager, der den Patienten während des gesamten Behandlungsverlaufes begleitet.
Im Ergebnis werden Mehrfachuntersuchungen, längere Wartezeiten und zusätzliche Kosten vermieden. Das spart Bürokratie und Verwaltungsaufwand, so dass den Patienten mehr Zeit an ärztlicher und therapeutischer Betreuung zur Verfügung steht. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Handelns steht die optimale Betreuung und Begleitung des Patienten.
Neben diversen niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen sind die Krankenhäuser Rheinische Landeskliniken Bonn, das Kreiskrankenhaus Gummersbach, das städtische Klinikum Köln-Merheim und das St.Johannes Krankenhaus Troisdorf-Sieglar Vertragspartner.
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