


Weitere Informationen zum Qualitätssiegel "Osteologisches Schwerpunktzentrum DVO" finden Sie hier.
Bitte laden Sie sich auch unseren Flyer "Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Knochenkrankheiten" herunter. |


Ein Behandlungskonzept zur nicht-operativen Therapie bei Gelenkverschleiß Die Arthrose ist eine sich über Jahre entwickelnde Verschleißerkrankung der Gelenke. Sie tritt häufig an Stellen auf, die besonders mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wie z.B. das Hüft- oder Kniegelenk. Durch Fehl- oder Überbelastung kann es zur Verletzung des Knorpels kommen, seine Oberfläche wird rau und faserig. Es entwickelt sich eine Arthrose und die Bewegungen werden schmerzhaft. Ohne Behandlung schreitet die Krankheit kontinuierlich fort. Bei einer noch nicht zu schwer ausgeprägten Arthrose ist es in vielen Fällen möglich, durch eine konservative Behandlung, d.h. ohne Operation, viel Zeit zu gewinnen. Voraussetzung hier ist eine sorgfältige Arthroseabklärung. Auf diese exakte Form der Diagnose hat sich die Rhein-Sieg-Klinik spezialisiert und bietet ein effektives Behandlungsprogramm an. |
Neurologische Rehabilitation: Nachhaltige Regeneration für Schlaganfallpatienten In der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik sind wir seit vielen Jahren auf die nachhaltige stationäre Anschlussbehandlung nach einem Schlaganfall spezialisiert. Jährlich werden alleine in unserer neurologischen Abteilung 1.500 Patienten behandelt. Ziel ist es, die Folgen eines Schlaganfalls maximal zu begrenzen, denn ein Schlaganfall soll kein Schicksal bleiben.
Unsere Mitarbeiter sind speziell für die Arbeit mit Schlaganfallpatienten ausgebildet und tauschen sich regelmäßig über den Behandlungsverlauf aus. Besonderen Wert legen wir auf eine ständige Weiterbildung nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Qualitätsstandards. Wir planen mit Ihnen und Ihrer Familie umfassend die Zeit nach der Rehabilitation. Außerdem organisieren wir regelmäßig stattfindende Treffen von ehemaligen Aphasie- und Schlaganfallpatienten. Da der reibungslose Übergang in Ihren Alltag Teil unseres Konzeptes ist, vermitteln wir Ihnen gerne Kontakte zu regionalen Selbsthilfegruppen. |
Die Ambulanz für Bewegungsstörungen als Ergänzung des Neuroorthopädischen Schwerpunktes beschäftigt sich im Wesentlichen mit zwei Erkrankungsbildern.
a) Anhaltende oder zeitweise auftretende unwillkürliche Muskelanspannungen, deren Ursache eine fehlerhafte Ansteuerung durch das Gehirn ist und zu einer Störung von Bewegungsmustern wie zur Ausbildung von Fehlhaltungen des Körpers führt nennt man Dystonie. Zumeist Folge einer fehlerhaften Ansteuerung der Muskulatur durch Gebiete des Gehirns, die normalerweise die feine Abstimmung von Muskelaktivität regulieren, sind Dystonien ein eigenständiges Krankheitsbild (idiopathisch oder primäre Dystonien) oder können als Symptom anderer Erkrankungen (symptomatisch oder sekundäre Dystonien) auftreten. Die Einteilung der Dystonien erfolgt nach Ursache wie Beginn der Erkrankung (infantil, juvenil, adult) sowie nach ihrer Verteilung (fokal, segmental, multifokal, generalisiert oder halbseitige Form). Besonders bekannte Erscheinungsformen der Dystonie sind der spasmodische Schiefhals (Torticollis spasmodicus), der Lidkrampf (Blepharospasmus), der Schreibkrampf (Graphospasmus), die dystonen Stimmstörungen sie Dopa-sensitiven Dystonien. Mit der Entdeckung und Einführung von Botulinumtoxin in die Neurologische Medizin könnten diese vormals kaum behandelbaren Erkrankungen nachhaltig therapiert werden. Dies geschieht in unserer Bewegungsstörungsambulanz mit dem gezielten therapeutisch-medikamentösen Einsatz u.a. von Botulinumtoxin A. Auf Überweisung durch niedergelassene Neurologen/Innen und Nervenärzte können Patienten sich hier melden. Zur Terminvereinbarung Sekretariat Neurologie Frau Birkholz Telefon 02293/ 920 605. Die Klinik arbeitet eng zusammen mit der Selbsthilfeorganisationen Deutsche Dystonie Gesellschaft (DDG) e.V. Theodorstraße 41 P 22761 Hamburg Selbsthilfegruppe Deutsche Dystonie Gesellschaft (DDG) e.V. Werner Zahn In der Winchenbach 87 57074 Siegen b) Weiterhin werden in der Bewegungsstörungsambulanz spastische Bewegungsstörungen therapiert. Dabei basiert die Spastizität auf nicht kontrollierbare Muskelverkrampfungen im Arm oder Bein, die Schmerzen verursachen können, aber vor allem normale Bewegung behindern. Spastik tritt zumeist nach einem Schlaganfall auf und äußert sich in einer erheblichen Bewegungseinschränkung des Armes oder des Beines, z.B. mit einem versteiften Bein oder einem Spitzfuß. Bei Querschnittslähmungen im Brustbereich ist die Spastik auf die Beine begrenzt, bei Querschnittslähmung im oberen Halswirbelsäulebereich auch auf die Arme. Diese Steifigkeit mit Schmerzen führt zu einer ausgeprägten Beeinträchtigung. Ein multimodales Therapieprogramm bestehen aus Krankengymnastik, Ergotherapie, medikamentöser Therapie sowie Hilfsmittelversorgung. Dieser interdisziplinäre Ansatz kann die spastischen Symptome gut lindern. In der Bewegungsstörungsambulanz wird nach Analyse der Bewegungsstörung interdisziplinär die Therapiestrategie einschließlich des medikamentöse Einsatzes mit den PatientInnen besprochen und umgesetzt. Wesentlich dabei ist die Behandlung mit Botulinumtoxin A, das ausgezeichnete Erfolge in der Behandlung der spastischen Bewegungsstörung über Jahrzehnte gezeigt hat. Auch hier erfolgt die Vorstellung durch niedergelassene Neurologen/Innen oder Nervenärzte. Zur Terminabsprache an Sie sich bitte an das Sekretariat der Neurologie, Frau Birkholz, Telefon 02293/ 920 605. |
Seit dem Jahr 2000 hat Prof. Dr. Klaus M. Peters eine Spezialsprechstunde für contergangeschädigte Patienten in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik eingerichtet. Hier geht es in erster Linie um die Erfassung und Behandlung der immer mehr im Vordergrund stehenden Spätschäden der Conterganschädigung, die sich bevorzugt als chronische Nacken- und Kopfschmerzen bzw. Rücken- und Kreuzschmerzen manifestieren. Darüber hinaus ist die frühzeitige Entwicklung einer Arthrose des Hüftgelenkes aufgrund einer conterganbedingten Hüftdysplasie bzw. -luxation möglich. Stationäre Behandlungen von Contergangeschädigten in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik haben in der Regel eine Dauer von 3 Wochen und schließen neben Physiotherapie und Physikalischer Therapie auch eine multimodale Schmerztherapie mit ein (Schmerzbewältigungstechniken, Akupunktur, Infiltration, Physikalische Therapie zur Schmerztherapie, medikamentöse Schmerztherapie). Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik arbeitet eng mit dem Interessenverband Contergangeschädigter und deren Angehörige e. V., Köln zusammen.
Patienten vereinbaren bitte einen Termin über das Sekretariat von Prof Peters, Tel.: 02293-920-603, Studienpatienten haben feste Termine am Dienstag und Donnerstag. |

in den Geltungsbereichen Neurologie (Phasen C und D), Neurologische Frühreha (Phase B) und Orthopädie
1 = sehr zufrieden 4 = unzufrieden
Unsere Klinik ist ausgezeichnet mit dem RAL Gütezeichen.
für Osteoporoseerkrankte, Osteoporosegefährdete und an der Krankheit Interessierte
Gesundheits- und Rehabilitationssportangebot mitten in Nümbrecht im Oberbergischen Land