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Dr. Becker Leben bewegen
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    Roland Schüller gewinnt in der Dr. Becker Heinrich Mann Klinik seine Bewegungsfreiheit zurück
     
     
     

    Als ich am 29. März 2011 in der Dr. Becker Heinrich Mann Klinik ankam, war ich körperlich und mental stark angeschlagen. Mir war nach einem schlimmen Skiunfall links ein komplett neues Knie eingesetzt worden. Ich war stark eingeschränkt, konnte nicht laufen, nicht Treppensteigen und mein neues Knie – entgegen ärztlicher Prognosen – nicht um 90° beugen. Ich fürchtete um meine Bewegungsfreiheit und ich fühlte mich betrogen: links war immer mein gutes Knie gewesen, das im Gegensatz zum rechten bislang keine Probleme gemacht hatte. Warum war ich nur ausgerechnet darauf gefallen?
    In den nächsten drei Wochen sollte ich lernen, eine andere Haltung zu meiner Krankheit anzunehmen. Schon in einem der ersten Gespräche mit dem Chefarzt der Orthopädie, Dr. Schmidt, machte mir dieser eindringlich klar, dass sich ohne meine Mitarbeit und Eigeninitiative keine nennenswerten Rehaerfolge einstellen würden: „Wir machen hier alles für den Patienten. Aber das wird nichts bringen, wenn der Patient nichts für sich tut.“ Und diese Marschrichtung gab jeder Mitarbeiter in der Heinrich Mann Klinik aus. Ein Arzt erklärte uns anhand eines Videofilms unsere Knie-OP. Ich verstand jetzt viel besser, worauf es ankam bei meinen therapeutischen Übungen, trainierte bewusster und war bei anderen Dingen geduldiger. Endlich war ich nicht länger der, dessen Gesundheit von anderen abhing, der, mit dem etwas gemacht wurde, sondern ich selbst konnte jetzt Herr über meine Krankheit werden.
    Als ich aus der Heinrich Mann Klinik entlassen wurde, konnte ich wieder Treppensteigen und Fahrradfahren, zwar zunächst nur rückwärts, aber immerhin. Auch heute ist noch nicht alles wieder ganz beim Alten, aber ich weiß, dass das normal ist und dass der Genesungsprozess noch etwas Zeit braucht. Ich mache meine Übungen zuhause, so, wie ich sie in der Heinrich Mann Klinik gelernt habe. Und was das Beste ist: mittlerweile sind beide Knie durch das Training wieder gut in Form, links und rechts.
    Wem ich die Heinrich Mann Klinik empfehlen würde? Demjenigen, der eine Behandlung auf Augenhöhe wünscht und offene Gespräche zu schätzen weiß.

    Roland Schüller

    Als ich am 29. März 2011 in der Dr. Becker Heinrich Mann Klinik ankam, war ich körperlich und mental stark angeschlagen. Mir war nach einem schlimmen Skiunfall links ein komplett neues Knie eingesetzt worden. Ich war stark eingeschränkt, konnte nicht laufen, nicht Treppensteigen und mein neues Knie – entgegen ärztlicher Prognosen – nicht um 90° beugen. Ich fürchtete um meine Bewegungsfreiheit und ich fühlte mich betrogen: links war immer mein gutes Knie gewesen, das im Gegensatz zum rechten bislang keine Probleme gemacht hatte. Warum war ich nur ausgerechnet darauf gefallen?
    In den nächsten drei Wochen sollte ich lernen, eine andere Haltung zu meiner Krankheit anzunehmen. Schon in einem der ersten Gespräche mit dem Chefarzt der Orthopädie, Dr. Schmidt, machte mir dieser eindringlich klar, dass sich ohne meine Mitarbeit und Eigeninitiative keine nennenswerten Rehaerfolge einstellen würden: „Wir machen hier alles für den Patienten. Aber das wird nichts bringen, wenn der Patient nichts für sich tut.“ Und diese Marschrichtung gab jeder Mitarbeiter in der Heinrich Mann Klinik aus. Ein Arzt erklärte uns anhand eines Videofilms unsere Knie-OP. Ich verstand jetzt viel besser, worauf es ankam bei meinen therapeutischen Übungen, trainierte bewusster und war bei anderen Dingen geduldiger. Endlich war ich nicht länger der, dessen Gesundheit von anderen abhing, der, mit dem etwas gemacht wurde, sondern ich selbst konnte jetzt Herr über meine Krankheit werden.
    Als ich aus der Heinrich Mann Klinik entlassen wurde, konnte ich wieder Treppensteigen und Fahrradfahren, zwar zunächst nur rückwärts, aber immerhin. Auch heute ist noch nicht alles wieder ganz beim Alten, aber ich weiß, dass das normal ist und dass der Genesungsprozess noch etwas Zeit braucht. Ich mache meine Übungen zuhause, so, wie ich sie in der Heinrich Mann Klinik gelernt habe. Und was das Beste ist: mittlerweile sind beide Knie durch das Training wieder gut in Form, links und rechts.
    Wem ich die Heinrich Mann Klinik empfehlen würde? Demjenigen, der eine Behandlung auf Augenhöhe wünscht und offene Gespräche zu schätzen weiß.

    Roland Schüller