Psychosomatische Rehabilitation bei Dr. Becker

Reha bei Depression

Meine Geschichte



»Auf einmal ging es nicht mehr. Ich lag im Bett und wusste, dass ich zur Arbeit aufstehen sollte, konnte aber genau das nicht tun. Ich gab dem Wunsch nach und verkroch mich unter meiner Bettdecke. Als es auch an den nächsten Tagen nicht besser wurde, rief ich meinen Hausarzt an. Nach einem kurzen Gespräch sagte er mir, dass ich unter einer Depression leiden würde. Das fand ich nicht zutreffend und wies es von mir. Doch nach einigem Nachdenken und wiederholten Gesprächen mit meiner Freundin erkannte ich, dass ich mich schon längere Zeit zurückgezogen hatte.

Meinen Freunden hatte ich nur noch wenig von mir mitgeteilt. Alles war irgendwie nicht mehr so richtig – ich hatte keinen Spaß mehr. Dass eine Depression dahinter steckt, wusste ich nicht. Als mir das bewusst wurde, wollte ich alles tun, damit ich wieder Freude am Leben habe. Die Ratschläge von meinen Freunden und der eigene Wille alleine reichten dafür allerdings nicht aus. Ich brauchte professionelle Hilfe. Diese habe ich während meiner Reha bekommen und hat mir sehr geholfen.«


Renate J., 53 Jahre (Patientin der Dr. Becker Klinikgruppe)



Symptome Depression


Eine Depression kann sich mit vielen verschiedenen Beschwerden äußern. Welche Symptome vorwiegend auftreten, hängt von dem Menschen und auch von der Art der Depression ab.


Die Hauptsymptome einer Depression sind:

  • eine traurige Stimmung,

  • Angststörungen,

  • Schlafstörungen,

  • Panikattacken,

  • der Verlust von Interesse und Freude bei jeglichem Tun,

  • Antriebslosigkeit und

  • eine schnelle Ermüdbarkeit.


Weiterhin kann es zu Schwierigkeiten bei der Konzentration kommen. Oft haben die Betroffenen ein geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Sie sehen ihre Zukunft negativ, fühlen sich schuldig und wertlos. Das kann sogar zu Selbstmordgedanken und möglicherweise zum Selbstmord führen. Außerdem leiden Erkrankte oft unter Störungen des Appetits.


Auch körperliche Beschwerden können auftreten. Dazu zählen zum Beispiel Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, Schwindel, Veränderungen des Herzschlags, Zyklusstörungen bei Frauen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und übermäßiges Schwitzen.