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Sich Gehör verschaffen


Jugend-Tinnitus rechtzeitig ernst nehmen ...

Von leisem Piepen, schrillen Tönen, ständigem Klingeln bis zu lautem Rauschen und kreischendem Dauerlärm reichen die Ohrgeräusche bei Tinnitus. Diese Wahrnehmungen werden von anderen Menschen nicht gehört und in Folge schätzen sie das Ausmaß der Beeinträchtigungen nicht richtig ein. Das führt in vielen Fällen zu Unverständnis gegenüber den Betroffenen. Dabei stellt Tinnitus gerade Jugendliche vor schwierige Situationen: Konzentrationsstörungen, Konflikte mit Freunden oder Familie, Leistungsabfall in der Schule oder Ausbildung sind häufig Folgen der Erkrankung.

... und behandeln.


„Hörst du schlecht? Muss ich denn alles dreimal sagen?“ Oftmals bekommt man das als Jugendlicher zu hören, wenn es Meinungsverschiedenheiten mit Erwachsenen gibt. Es treffen Sichtweisen aufeinander, die manchmal unterschiedlicher nicht sein könnten. Dass die Ursache für „schlechtes Hören“ auch eine andere sein kann, ist vielen Erwachsenen nicht klar. Tinnitus bei Jugendlichen muss rechtzeitig erkannt werden, um die oben beschriebenen Auswirkungen frühzeitig verhindern zu können. Dabei ist entscheidend für den Behandlungserfolg, die besonderen Sichtweisen, Bedürfnisse und Anforderungen Jugendlicher, die sich von denen Erwachsener oftmals grundsätzlich unterscheiden, zu berücksichtigen.

Seit 15 Jahren gehört die Brunnen-Klinik zu Deutschlands führenden Tinnitus-Kliniken. Sie bietet als einzige eine Therapie speziell für Jugendliche.

Das Maß des Erträglichen


Der erste Schritt ist jedoch, als Betroffener das Problem frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen. Ohrgeräusche, die zum Beispiel in Folge lauter Musik nach einem Konzertbesuch auftreten, sind keine „normalen“ Begleiterscheinungen, die am nächsten Tag sowieso wieder verschwinden, sondern ein Warnsignal des Körpers, dass das Maß des Erträglichen überschritten wurde. Sind die Geräusche nach 12 Stunden nicht verschwunden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Behandlungschancen sind gerade bei Tinnitus umso größer, je schneller reagiert wird.

Wichtig ist, dass jugendliche Tinnitus-Betroffene die Geräusche ernst nehmen, darüber sprechen und sich so Gehör bei Erwachsenen verschaffen. Denn Tinnitus ist mittlerweile gut behandelbar. Verbessert sich der Zustand trotz ambulanter Maßnahmen nicht nachhaltig, hilft ein stationärer Aufenthalt, die Probleme in den Griff zu bekommen.


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Dr. Becker Klinikgesellschaft