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Ohrstöpsel setzen sich auch bei Jugendlichen immer mehr
durch. Ursprünglich als „uncool“ verpönt,
erkennen immer mehr Club- und Konzertbesucher den Nutzen. Zum
einen wird das Gehör weder belastet noch geschädigt
– zum anderen wird die Musik durch die Ohrstöpsel
hindurch wesentlich besser wahrgenommen als bei ungebremster
Beschallung: Einzelne Instrumente und Gesang werden differenzierter
und klarer gehört. Ohrstöpsel sind zum Beispiel in
Apotheken, Drogerie- oder Baumärkten erhältlich. Bei
besonderen Anforderungen, wie sie etwa Berufsmusiker stellen,
lassen sich beim Hörgeräteakustiker individuelle Ohrpfropfen
anfertigen, die optimal Schallschutz mit einer sehr detaillierten
Wahrnehmung verbinden.
Aber auch, wenn man gerade keine zur Hand hat, sollte man nicht
zögern und eine geringere Lautstärke bei demjenigen,
der die Platten auflegt, einfordern. Die Mehrzahl der Anwesenden
wird es einem danken.
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