|
Jugendliche Tinnitus-Patienten stehen im Vergleich zu erwachsenen
Betroffen unter einem zusätzlichen Leistungsdruck. Denn
Schlafstörungen oder Konzentrationsschwächen sowie
das permanente Störgeräusch im Ohr machen eine erfolgreiche
Teilnahme am Schulunterricht oft unmöglich. Leistungseinschränkungen
sind vorprogrammiert, manche Patienten können über
längere Zeit überhaupt nicht am Unterricht teilnehmen.
Umfassende Studien aus den USA beweisen: Bereits minimale Hörstörungen
führen zu schlechteren schulischen Leistungen, schwächen
das Selbstvertrauen und erhöhen den Druck auf den Schüler.
Dies verstärkt den Tinnitus-Teufelskreis: Wo Entspannung
und Gelassenheit ein Leben mit der Krankheit erleichtern könnten,
sind die Schüler aufgrund schlechter Noten, unzufriedener
Eltern und Lehrer oft zusätzlich gestresst.
Den Anschluss nicht verlieren
Im Rahmen unseres bundesweit
einmaligen Behandlungsprogramms für Jugendliche berücksichtigen
wir das Problem, in der Schule den Anschluss an den Lehrstoff
verpassen zu können. Deshalb ist regelmäßiger
Unterricht Bestandteil unseres Behandlungsprogramms. Täglich
werden die Schüler von qualifizierten Pädagogen in
kleinen Gruppen unterrichtet. Per E-Mail kann bei Bedarf der
Kontakt mit Mitschülern und Lehrern hergestellt werden.
Internet steht ebenfalls zur Verfügung. So ist es für
Schüler oder Auszubildende zeitnah möglich, sich über
Unterrichtsinhalte und Hausaufgaben zu informieren und den Stoff
mit Unterstützung unserer Pädagogen nachzuarbeiten.
Dadurch wird nach Abschluss des Klinikaufenthaltes eine weitgehend
sorgenfreie Rückkehr in den gewohnten Schulalltag möglich..
|