Behandlungsbeispiel: Knie TEP (Totalendoprothese)

Unsere Patientengeschichte mit Behandlungsplan

Behandlungsbeispiel: Knie TEP
 
  • Behandlungsbeispiel: Knie TEP (Totalendoprothese)

    Unsere Patientengeschichte mit Behandlungsplan

     
    Meine Geschichte
    Behandlungsbeispiel: Knie TEP
    »Ich hatte bereits seit einem halben Jahr Schmerzen beim Gehen im Knie, die erstmalig im Urlaub auftraten. Mit Medikamenten konnte ich die Beschwerden kurzzeitig verbessern. Nach einer Röntgen-Untersuchung beim Orthopäden wurde mir mitgeteilt, ich solle weiter die Medikamente gegen die Schmerzen in meinem Knie nehmen, da noch keine Operationsindikation bestünde. Doch die Beschwerden verschlimmerten sich immer mehr. Ich konnte mich nur noch zu Hause zurecht finden. Einkäufe mit schweren Taschen waren nicht mehr möglich. Daraufhin konsultierte ich erneut einen Orthopäden. Nun war die Operation nicht mehr aufzuschieben. Es erfolgte eine internistische Abklärung des Herzens. Dann ging es sehr schnell, der Operationstermin stand fest. Nach der Operation an meinem Kniegelenk war das Gehen noch sehr mühsam für mich. Nach der Rehabilitation hatte ich endlich keine Schmerzen mehr und konnte allen Aktivitäten des täglichen Lebens wieder nachgehen.«
    Brigitte N., 58 Jahre (Patientin der Dr. Becker Klinikgruppe)
    Symptome Arthrose
    Oftmals zeigt sich zunächst ein wechselndes Beschwerdebild mit schubartig auftretenden Kniegelenkschmerzen, Abschwächung und Verkürzung der gelenkführenden Muskulatur, später auch Gelenkergüssen, Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit und Reduzierung der Gehstrecke.

    Neben der primären Gonarthrose (Kniegelenkarthrose) mit einem generalisierten Knorpelverschleiß am Kniegelenk, findet man häufig auch eine sekundäre Arthrose, die nach den folgenden Erkrankungen auftritt: gelenknahe Frakturen, Kapsel-/Bandläsionen, Achsfehlstellungen, unspezifische oder rheumatologisch bedingte Entzündungen, Stoffwechselstörungen wie Gicht oder Chondrokalzinose.
    Behandlungsprogramm
    In unseren orthopädischen Kliniken wenden Ärzte und Therapeuten abhängig von der Gesamtsituation des Patienten sowie den Vorgaben zur Belastbarkeit des Kniegelenks durch den Operateur entsprechend differenzierte, zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmte Behandlungsprogramme an.

    Je nach Krankheitsverlauf kommen die folgenden Therapiemodule zum Einsatz:

    • Lymphdrainage

    • Krankengymnastik, einschl. Bewegungsbad

    • Spezielle Gruppen für Patienten mit Knie-Endoprothesen

    • Therabandgruppe

    • Ergotherapie

    • Vorträge zu Endoprothesen

    • Gangschule

    • Beinbewegungstraining

    • Medizinische Trainingstherapie

    • Prothesenanpassung und –gebrauchsschulung

    • Kältebehandlung

    • Sporttherapie

    • Ernährungsberatung mit Lehrküche

    • Psychologische Betreuung

    • Schmerztherapie

    • Isokinetik

    • Chirotherapie

    • Manuelle Therapie

    Behandlungsplan
    Behandlungsplan Knie TEP
    Einen Musterbehandlungsplan finden Sie hier.
    Wirksamkeit Therapie
    Behandlungsziel ist es, die Gesamtmobilität der Patienten zu verbessern. Dazu gehört, die Funktion des Kniegelenks bestmöglich wiederherzustellen und die Aufgaben des täglichen Lebens wieder selbstständig ausführen zu können. Folgende Teilziele werden dabei behandelt:

    • Die Verbesserung des Bewegungsumfanges des operierten Kniegelenks,

    • die Kräftigung der gelenkführenden Muskulatur,

    • die Dehnung verkürzter Muskelstrukturen,

    • das Koordinationstraining,

    • die intensive Gangschulung,

    • das kompensatorische Auftrainieren nicht primär betroffener Muskelgruppen sowie

    • die Verbesserung der Muskel- und kardio-pulmonalen Ausdauer.

    Bei erheblicher dauerhafter Funktionseinschränkung erlernen Patienten Strategien zur Krankheitsverarbeitung.

    Zur Kontrolle des Therapieerfolges setzen wir einen Evaluationsbogen ein, der im Rahmen der Zertifizierung der Klinik erarbeitet wurde.
    Nachsorge Knie TEP
    Um den langfristigen Behandlungserfolg zu sichern, sollten die in der Klinik erlernten Übungen zu Hause fortgesetzt werden. Dazu wird den Patienten ein Heimtrainingsprogramm vermittelt.

    Ebenso besteht die Möglichkeit der intensivierten Rehabilitationsnachsorge (IRENA) über den jeweiligen Kostenträger. Medizinisch sinnvoll ist es, die IRENA möglichst zeitnah zu beginnen. Patienten mit Krankheiten des Bewegungsapparates können im Zeitraum von bis zu einem Jahr nach Ende der Rehabilitationsleistung maximal 24 Therapie-Termine in Anspruch nehmen. Danach erlischt die gegebene Kostenzusage.
    Kontakt Kliniken
    Ein Behandlungsangebot nach einer Knie TEP bieten wir in den folgenden Dr. Becker Kliniken an:
    Dr. Becker Kiliani-Klinik
    Bundesland: Bayern
    bei Ansbach, Nürnberg, Erlangen
    Dr. Becker Klinik Norddeich
    Bundesland: Niedersachsen
    an der Nordsee nahe Norderney, Juist
    Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Köln, Bonn, Siegen
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