Behandlungsfelder: Schädel-Hirn-Trauma

Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

Behandlungsfelder Dr. Becker Klinikgruppe
 
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    Behandlung Schädel-Hirn-Trauma - Indikationsspektrum der Kliniken und Symptome

     
    Schädel-Hirn-Trauma
    Von einem Schädel-Hirn-Trauma spricht man, wenn der Schädelknochen und das Gehirn verletzt sind. So eine Kopfverletzung kann zum Beispiel bei Unfällen im Verkehr, im Sport, im Haushalt oder auf der Arbeit entstehen.

    Bei einem Schädel-Hirn-Trauma ist der Betroffene typischerweise direkt nach der Kopfverletzung bewusstlos. Außerdem kann es zu einer Störung von bestimmten Körperfunktionen kommen. Um zu beurteilen, wie ausgeprägt die Verletzung ist, kann der Arzt zum Beispiel prüfen, ob der Patient auf Ansprache reagiert und ob der Patient normal spricht und sich normal bewegen kann. Man kann ein Schädel-Hirn-Trauma in drei verschiedene Schweregrade einteilen. Die Einteilung hängt davon ab, wie lange die Bewusstlosigkeit nach der Verletzung andauert und wie ausgeprägt die Körperfunktionen gestört sind.

    Die Betroffenen sind nach dem Erwachen häufig benommen und reagieren langsamer, als sonst. Es können unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen und Kopfschmerzen bestehen. Manchmal tritt eine Störung des Gedächtnisses auf.

    Auch nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma wird der Patient in der Regel im Krankenhaus überwacht und behandelt. Dies ist wichtig, weil man nach der Verletzung manchmal erst verzögert eine Blutung im Gehirn sehen kann.

    in den meisten Fällen können die Ärzte aber schon anhand einer körperlichen Untersuchung abschätzen, ob eine Schädigung des Gehirns vorliegt. Manchmal müssen dann noch weiterführende Untersuchungen, zum Beispiel eine CT-Untersuchung oder eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden.

    Nach einem Schädel-Hirn-Trauma ist körperliche und seelische Ruhe empfehlenswert. Bei einem Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades bilden sich die Beschwerden normalerweise innerhalb einiger Tage von selbst zurück. Meist heilt die Erkrankung dann ohne Folgen ab. Bei einem Schädel-Hirn-Trauma zweiten und dritten Grades können je nachdem, wie ausgeprägt die Verletzung des Gehirns ist, Körperfunktionen dauerhaft eingeschränkt sein. In schwereren Fällen kann der Druck im Gehirn durch die Verletzung ansteigen. Dann muss manchmal ein Teil des Schädelknochens entfernt werden, um den Druck im Gehirn zu verringern.
    Kliniken mit diesem Behandlungsangebot
    Dr. Becker Kiliani-Klinik
    Bundesland: Bayern
    bei Ansbach, Nürnberg, Erlangen
    Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
    Bundesland: Niedersachsen
    bei Osnabrück, Bielefeld, Minden
    Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    Bundesland: NRW
    bei Köln, Bonn, Siegen
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