Patientenerfahrungen

Die Reha aus Patientensicht

Die Reha aus Patientensicht
 
  • Patientenerfahrungen

    Patienten berichten von ihren Erfahrungen in den Dr. Becker Reha-Kliniken

     
    Von Patient zu Patient

    Um neuen Patientinnen und Patienten ihren Reha-Aufenthalt zu erleichtern, haben wir bei unseren Rehabilitanden telefonisch und direkt in den Standorten nachgefragt: Welche Befürchtungen hatten Sie vor der Reha? Wie haben Sie den Einstieg gemeistert? Und was raten Sie Patienten, die eine Reha noch vor sich haben?
    Orthopädie
    Helmut S.
    Helmut S., 60 Jahre / Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    »Ich habe befürchtet, nicht bei den richtigen Experten zu landen – doch ich hatte Glück. Neuen Patienten rate ich, sich die Klinik auch vorher anzuschauen.

    • Bei der Suche nach einer Rehaklinik für Orthopädie hatte ich die Befürchtung, keine Einrichtung zu finden, die sich gut mit meinem Rückenproblem auskennt. Ich habe im Internet, bei der Sozialstation im Krankenhaus und bei Bekannten nachgefragt. Schließlich war es dann ein Hinweis von Bekannten, durch den ich auf Nümbrecht kam.

      Ich kann nur jedem raten, sich die Rehaklinik vorher anzusehen. Mit meiner Frau bin ich in die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik gefahren – und sie hat mir auf den ersten Blick gefallen. Die Einrichtung ist hell und freundlich. Sie hat eine ansprechende Atmosphäre. Besonders gefallen haben mir die Terrassen mit Sitz- und Liegemöglichkeiten sowie die Lage mit direktem Zugang zum Park.

      Dieser erste Eindruck hat sich dann in meiner Reha als richtig erwiesen. Man kommt durch die offene Gestaltung einfach ins Gespräch mit anderen Patienten und hat Räume, in denen man sich treffen kann. Zum Walking gehe ich regelmäßig in den Kurpark.

      Ich fühle mich gut aufgehoben, weil die Therapeuten auf mich eingehen und eine gute Mischung aus Einzel- und Gruppentherapie angeboten wird. Wichtig ist, Leute aktiv anzusprechen. Die Mitarbeiter sind sehr zuvorkommend, aber wenn man etwas möchte, muss man natürlich auch auf sie zugehen.«
    Edda T.
    Edda T., 59 Jahre / Dr. Becker Klinik Norddeich
    »Ich dachte, dass ich bereits alle Therapie-Möglichkeiten ausgeschöpft habe. Doch neue Patienten können sicher sein: Das Programm ist intensiv und ich konnte meine Fähigkeiten noch verbessern.

    • Zu Beginn wollte ich keine Reha machen – egal wo. Die Rentenversicherung hatte für mich einen Reha-Aufenthalt in Bad Pyrmont vorgesehen, da habe ich Widerspruch eingelegt und mir Norddeich gewünscht. Ich dachte ohnenhin mit meinen jahrelangen Behandlungen wäre alles an Möglichkeiten abgedeckt. Meine Hausärztin, der Orthopäde und meine Familie haben mich dann aber überzeugt.

      Ich hatte Startschwierigkeiten in der Dr. Becker Klinik Norddeich. Bei meinem Aufnahme-Gespräch störte mich, dass ich alles wiederholen musste, was ich bereits Monate vorher in den Online-Fragebögen ausgefüllt hatte. Meine Therapeutin hat sich mit mir dann aber über meine Probleme unterhalten und mich analysiert. Ich fühlte mich ernst- und angenommen. Auch meine Ergotherapeutinnen waren besonders einfühlsam. Mein Rat für andere Patienten ist jedoch, nicht zu viel von einer Reha zu erwarten und sich darauf einzustellen, dass eine Reha nicht der Erholung dient, sondern sehr anstrengend ist.

      Alles in allem hat die Reha mir dann doch geholfen. Ich habe jeden Termin akribisch ernst genommen und mein Bestes gegeben, alle Anforderungen zu erfüllen. Es hat sich gelohnt – ich habe meiner Meinung nach wieder Muskeln aufgebaut und sie sind allgemein etwas weicher und nicht mehr so verhärtet. So intensiv lässt sich das Programm allerdings Zuhause nicht durchführen. Ich hoffe jedoch, dass die Gymnastik-, Streck- und Dehnübungen ausreichen und ich habe mich für den Rehasport angemeldet.«
    Giulia P.
    Giulia P., 26 Jahre / Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
    »Ich hatte Angst, mich zu langweilen und keinen Anschluss zu finden – vor allem nicht in meinem Alter. Auch habe ich der Zeit nach der Reha unsicher entgegen gesehen. Doch mit ein bisschen Eigeninitiative hat es super funktioniert!

    • Zuvor war ich in einer Reha gewesen, bei der das Durchschnittsalter bei 70 Jahren lag und dann kam irgendwann ich als 26-Jährige. Ich bin zwar sehr offen, hatte aber trotzdem die Befürchtung, auch in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik keinen Anschluss zu finden und viel alleine auf dem Zimmer zu sitzen.

      Doch dann hat es super funktioniert. Alle Altersklassen sind in der Einrichtung vertreten und in den Aufenthaltsräumen kommt man einfach ins Gespräch. Ich habe eine Mitpatientin kennengelernt und weil das Wetter mitgespielt hat, konnten wir unsere Freizeit oft im Kurpark verbringen. Aber auch sonst war ich zufrieden mit dem Freizeitangebot – regelmäßig war ich z. B. abends noch im Schwimmbad.

      Neuen Patienten rate ich, auch mal in die Stadt zu gehen, zum Italiener oder auf ein Eis, um die Gedanken von der Krankheit zu lösen. Man mag hier etwas abgeschottet sein im Oberbergischen, aber wenn man sich komplett darauf einlässt – auch auf die schöne Natur – hat man hier einen riesigen Heilungserfolg. Ich spüre das am eigenen Körper. Dabei ist es natürlich kein Urlaub. Die Anwendungen sind anstrengend und die Erwartungen an Zimmer oder Essen dürfen nicht übertrieben sein. Am besten nimmt man sich zur Beschäftigung auch Lieblingsdinge von Zuhause, z. B. Spiele, mit.

      Und ich kann Neuankömmlingen nur raten ganz, ganz viel zu fragen, zu reden und Eigeninitiative zu zeigen. Das Therapeuten-Team setzt sich dann sehr für einen ein. Wenn eine Therapie nichts für mich war oder mir zu viel wurde, war spätestens zwei Tage später der Plan angepasst. Ich hatte dann sogar etwas Angst davor, wieder nach Hause zu kommen. Aber dadurch, dass die Therapeuten alle Übungen verständlich vermittelt haben, fühle ich mich jetzt auf die Zukunft vorbereitet. Übungen, die mir Spaß machen, habe ich mir gemerkt und auch die Nachsorge ist bereits vorbereitet. Meine Rehaziele habe ich alle erreicht und morgen kann ich mit einem guten Gefühl nach Hause fahren!«
    Neurologie
    Gudrun Z., 59 Jahre
    Gudrun Z., 59 Jahre / Dr. Becker Kiliani-Klinik
    »Ich hatte Bedenken, dass die Reha mich überfordert und man mir nicht zuhört. Ich kann neuen Patienten aber Mut machen – in der Reha finden sie Ansprechpartner und Motivation.

    • Vor Beginn der Reha habe ich befürchtet, dass ich mit meinem Therapieprogramm überfordert sein werde und dass ich nicht schaffe, was von mir erwartet wird. Meine Sprache war anfangs sehr schlecht und in der Akutklinik hatte das Personal wenig Zeit um zuzuhören. Deshalb waren meine Bedenken, dass auch die Mitarbeiter der Dr. Becker Kiliani-Klinik nicht warten, bis ich etwas rausgebracht habe. Ich hatte Angst, dass mich jemand etwas fragt und ich nicht antworten kann. Das war für mich der Horror. Auch war der Einstieg etwas schwierig, weil ich mein Ziel selbst viel zu hoch gesteckt hatte.

      Doch meine Bedenken wurden zerstreut. Hier haben die Mitarbeiter sich Zeit genommen und mir zugehört. Auch gab es genauso schwache Patienten wie mich. Ein Beispiel, das mir Hoffnung machte: Ein junger Mann saß zu Beginn meiner Reha im Rollstuhl, dann lief er am Gehwagen, zum Schluss mit Stöcken. Einmal fragte ihn die Therapeutin erstaunt, wo er hin wolle und er antwortete spaßend: „zum Joggen!“ Diese Fortschritte anderer haben mich sehr motiviert. Sie gaben mir das Gefühl: Das schaffe ich auch! Jetzt bin ich begeistert, was für ein hohes Level ich erreicht habe.

      Neuen Patienten würde ich raten, die Hoffnung niemals aufzugeben, aber auch die eigenen Erwartungen nicht zu hoch zu stecken. Selbst vier Wochen Reha sind eigentlich zu kurz. Man bekommt viel Informationsmaterial und gute, alltagstaugliche Tipps mit nach Hause – ich kann meine Übungen z. B. ganz einfach beim Spülen oder unter der Dusche ausführen. Aber man muss selbst den „inneren Schweinehund“ überwinden, sich aufraffen und weiter machen.«
    Anna W.
    Anna W., 26 Jahre / Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
    »Ich habe meinen Aufenthalt mit großer Skepsis und einer niedrigen Erwartungshaltung für eine Verbesserung meiner persönlichen Situation angetreten – vollkommen zu Unrecht.

    • Dank der persönlichen und positiven Atmosphäre habe ich mich im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen von Anfang an willkommen gefühlt. Das ganzheitliche Konzept und die individuelle Betreuung haben maßgeblich zu meinem Reha-Erfolg beigetragen. Die Mitarbeiter/-innen sind perfekt auf meine Bedürfnisse eingegangen. Auch der Kontakt und der Austausch mit den anderen Patient/-innen haben sich für mich als sehr hilfreich herausgestellt. Es herrschte ein positives Gemeinschaftsgefühl, was mich zusätzlich motiviert hat.

      Das Neurozentrum Niedersachsen bietet die optimalen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verlauf der Reha – ob die Ziele erreicht werden, hängt jedoch vor allem von der eigenen Einstellung ab. Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf die Therapie einzulassen, den Therapeut/-innen zu vertrauen und positiv an die Sache heranzugehen. Offenheit, Eigeninitiative und die aktive Mitgestaltung der Therapie haben sich für mich bewährt. Die neuen Eindrücke und Anregungen sowie der Abstand zum Alltag haben mich dazu bewogen, meine Lebensweise zu überdenken, sodass ich auch langfristig von der Reha profitiere. Insgesamt war meine Reha ein voller Erfolg und ich konnte alle meine persönlichen Ziele erreichen. Ich würde jedem einen Aufenthalt in dieser Einrichtung empfehlen.«