• Unterschätzte Schlaganfall-Folgen: Depressionen
  • Unterschätzte Schlaganfall-Folgen: Depressionen

    Das Behandlungsangebot der Dr. Becker Burg-Klinik bei Post Stroke Depressionen

     
    Etwa ein Drittel aller Schlaganfallbetroffenen erkranken an einer schweren Depression, ein weiteres Drittel an depressiven Verstimmungen. Für die Genesung nach einem Schlaganfall und die Lebensqualität der Betroffenen hat das oft schwerwiegende Konsequenzen. In der Dr. Becker Burg-Klinik finden Betroffene Hilfe.
 
  • Unterschätzte Schlaganfall-Folgen: Depressionen

    Das Behandlungsangebot der Dr. Becker Burg-Klinik bei Post Stroke Depressionen

     
    Unterschätzte Schlaganfall-Folgen: Depressionen

    Eine unbehandelte Depression nach einem Schlaganfall hat erhebliche Folgen für den Genesungsprozess

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      Anzeichen erkennen
      Anzeichen Depressionen nach Schlaganfall
      Das Auftreten einer Depression nach einem Schlaganfall, oft auch verbunden mit einer Angststörung oder Anpassungsstörung, bezeichnen Wissenschaftler als Post-Stroke-Depression. Anzeichen für eine Depression sind u. a. ein Gefühl tiefer Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Interessensverlust, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie ein geringes Selbstwertgefühl. Betroffene leiden für einen Zeitraum von über zwei Wochen an mehreren der aufgeführten Symptome. Auch Ängste über das erneute Auftreten eines Hirninfarkts treten häufig auf und können in ausgeprägten Fällen oder bei mangelnder Krankheitsverarbeitung zu einer Angststörung führen.

      Besonders bei der Post-Stroke-Depression ist es für Betroffene oft schwer, ihre Stimmung zu äußern. Als Folge des Schlaganfalls sind sie häufig körperlich, sprachlich und sprachmotorisch eingeschränkt, so dass sie sich nur schlecht mitteilen können. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige, Ärzte und Pflegepersonal besonders auf Anzeichen einer möglichen Depression achten.
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      Ursachen der Post-Stroke Depression
      Ursachen Depressionen nach Schlaganfall
      Dass Schlaganfallbetroffene besonders häufig an einer Depression erkranken, kann mehrere Ursachen haben. So kann es z. B. durch den Schlaganfall zu Hirnschädigungen kommen, die das Gefühlsleben beeinträchtigen. Oft tritt die Depression aber als Reaktion auf den Schlaganfall und die damit verbundenen Einschränkungen im Leben auf (reaktive Depression).

      Vielen fällt es schwer, die durch den Schlaganfall bedingten körperlichen und geistigen Einschränkungen sowie die damit verbundenen Folgen für den Alltag zu verarbeiten. Dabei spielt besonders der Verlust oder die Einschränkung der Selbstständigkeit eine große Rolle. Je stärker diese Beeinträchtigungen sind, desto höher ist meist auch das Risiko, dass Schlaganfallpatienten eine Depression entwickeln.

      Insbesondere nach einem schweren schicksalhaften Ereignis wie einem Schlaganfall spielt die Krankheitsverarbeitung eine große Rolle. Die meisten Betroffenen können die Zeit nach ihrem Schlaganfall und die damit verbundenen Umstellungen im Leben oft nicht ohne Hilfe bewältigen. Eine frühzeitige Behandlung und Krankheitsbewältigung kann hier helfen, die Symptome einer Depression einzuschränken oder die Erkrankung vollständig zu verhindern.
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      Depressionen verlangsamen den Therapieerfolg
      Therapieerfolg verlangsamt bei Depressionen nach Schlaganfall
      Erhebliche Folgen hat eine Depression nach Schlaganfall nicht nur auf die Gemütslage Betroffener, sondern auch auf deren Genesungsprozess. Denn eine Depression kann zu einer starken Einschränkung der Motivation führen, so dass Betroffene nicht die nötige Energie für die Behandlung aufbringen. Bleibt aber die Mitarbeit während der Schlaganfalltherapie, z. B. dem motorischen Training, aus, mindert dies signifikant den Therapieerfolg. Ein Teufelskreis entsteht: Der ausbleibende Therapieerfolg frustriert und verstärkt die Depression. Die verstärkt Depression führt zu einem weiteren Trainingsabbau.
    Unser Angebot

    Behandlung des Schlaganfalls auf allen Ebenen

    Es ist wichtig, dem Betroffenen zu helfen und ihm einen Weg aus der vermeintlichen Sackgasse aufzuzeigen. Das Kölner Institut für Qualität im Gesundheitswesen weist darauf hin, dass eine gut organisierte, interdisziplinäre Schlaganfall-Therapie durch Ärzte, Ergo-, Physio- und Psychotherapeuten die Krankheitsbewältigung und den Genesungsprozess langfristig fördern kann.

    Die Rehabilitation eines Schlaganfalls in unserer psychosomatischen Rehaklinik hat den Vorteil, dass unsere Patienten hier neben den ergo- und physiotherapeutischen Angeboten auch psychotherapeutische Gruppen- und Einzeltherapien sowie komplementäre Therapieverfahren wie Entspannungstechniken wahrnehmen können.

    So lernen unsere Patienten mit dem Schlaganfall und seinen Folgen umzugehen, können Ängste und Sorgen thematisieren und bekommen Strategien – im Bedarfsfall auch Medikamente – an die Hand, um die begleitende Depression (Post-Stroke-Depression) in den Griff zu bekommen.

    Interdisziplinäre Behandlung in der Dr. Becker Burg-Klinik

    Interdisziplinäres Team Behandlung Depressionen nach Schlaganfall
    In der Dr. Becker Burg-Klinik finden Schlaganfallbetroffene Hilfe, in ihr vorheriges Umfeld, Familie, Beruf und Freunde, zurückzukehren. Physio-, Ergo- und Psychotherapeuten sowie Ärzte und Sozialarbeiter unterstützen ganzheitlich die Wiedereingliederung des Patienten in alle Alltagsbereiche.

    Nach einer umfassenden neurologischen Diagnostik erhält der Betroffene einen Therapieplan, der speziell auf die Behandlung seiner individuellen kognitiven und psychischen Belastungen zugeschnitten ist.

    Die physio- und ergotherapeutischen Angebote unterstützen ihn z. B. dabei, wichtige motorische und koordinative Fähigkeiten für den Alltag wiederzuerlangen.

    Die einzel- und gruppentherapeutischen Angebote sowie komplementäre Therapien wie Entspannungsverfahren zielen darauf ab, die Erkrankung psychisch zu bewältigen und sich den Veränderungen, die die Erkrankung eventuell mit sich bringt, anzupassen.

    Spezifische Lebensbereiche kann der Patient in speziellen indikativen Gruppen angehen. So gibt es in der Dr. Becker Burg-Klinik z. B. eine Gruppe zur Arbeitswelt, eine Gruppe für soziale Kompetenz, eine Genussgruppe, ein Depressionsseminar und eine Gruppe zur achtsamkeitsbasierten Angstbewältigung.

    Voraussetzungen für die Behandlung

    Damit Patienten ausreichend therapiefähig sind und von den Angeboten der Klinik profitieren können, sollten sie in der Lage sein, sich eigenständig zu versorgen, d.h. sich selbständig an- und auskleiden, waschen, auf die Toilette gehen, essen und trinken. Die Aufnahme von Patienten, die auf Gehhilfen oder einen Rollstuhl angewiesen sind, ist grundsätzlich möglich.
    Erfahrungsbericht
    Behandlungsbeispiel: Depressionen als Schlaganfall-Folge
    Heide P. ist ein lebensfroher Mensch. Die 79-Jährige fühlt sich geistig ziemlich fit, löst gern Kreuzworträtsel und punktet beim wöchentlichen Senioren-Quizabend mit ihrem Wissen. Zwar ist die Rentnerin übergewichtig und bei Spaziergängen schnell außer Puste, doch ihren Haushalt und die alltäglichen Erledigungen kann sie selbständig meistern...weiterlesen

    Heide P., 79 Jahre
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    Dr. Becker Burg-Klinik
    Burgstraße 19
    36457 Stadtlengsfeld
    Kontakt Behandlung Depressionen nach Schlaganfall
    Aufnahmesekretariat
    Tel.: (03 69 65) 68-5 01
    E-Mail: aufnahme.burg-klinik@dbkg.de