• Mehr lebensfreude - Das Gefühl: Ich bin etwas wert!

    Kerstin Huch beschreibt, warum gerade die Dr. Becker Burg Klinik für sie zum Halt wurde - Mehr lebensfreude | Das Gefühl: Ich bin etwas wert!

     
    In der Dr. Becker Burg-Klinik war ich das erste Mal von November 1992 bis Februar 1993, also fast vier Monate. Ich war 1989 an Magersucht erkrankt, wog zu Kurbeginn ca. 36 kg und hatte jeglichen Lebenssinn verloren.

    Dazu kommt meine Körperbehinderung.
    Die Ärzte, Therapeuten dort konnten mir u.a. durch die Kombination von Psycho- und Physiotherapie helfen, zumindest erst einmal wieder etwas Lebensmut zu fassen und einen Sinn im Leben zu sehen. Von 1994 bis 1997 habe ich auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur nachgeholt und von 1997 bis 2002 ein Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Potsdam erfolgreich absolviert. Dies hätte ich ohne meinen ersten Aufenthalt in Stadtlengsfeld niemals geschafft.

    Womit mir geholfen wurde, ist schwer zu erklären. Ich bin dort erstmals als eine Person wahrgenommen worden, die liebenswert ist. Ich habe mich verstanden gefühlt. Die Philosophie des Hauses, Freundlichkeit, egal an welcher Stelle, Zuwendung, die intensiven und regelmäßigen Kontakte des Personals mit den Patienten und psychologisches Verständnis. All das in Kombination macht es, was mir immer wieder gut tut.

    Seit 1997 kann man in der Burg-Klinik privat Weihnachten und Silvester verbringen. Für mich war es ein Versuch. Ich wollte nicht allein bleiben und war versorgt. Ich habe es nie bereut und es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass ich jedes Mal dorthin fahre. 16 Aufenthalte sind es inzwischen gewesen, drei davon waren Reha-Maßnahmen. Wenn ich in die Burg-Klinik komme, komme ich in meine „zweite Heimat“.

    Kerstin Huch
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